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In der ersten Juli-Woche 2018, das erklärt Telekomprojektleiter Ralf Thiem, sollen die Arbeiten in und um Rietschen abgeschlossen sein und insgesamt 1200 Haushalte bequem surfen können. Dabei solle, so Alexander Vogler, die Beeinträchtigung für Anwohner so gering wie möglich gehalten werden.

"Für mich schließt sich heute ein Kreis", beginnt Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Brangs (SPD). In den vergangenen Jahren, das gesteht Brangs unumwunden, habe er viel Kritik einstecken müssen, weil es mit dem Breitbandausbau nicht so recht vorwärtsging. "Aber nun machen sich mehr und mehr Städte und Gemeinden gerade im ländlichen Raum auf den Weg, ihren Bürgern schnelles Internet zu bieten."

Das wiederum werde aus Sicht des Freistaates den Weg für Innovation und letztlich die Zukunftssicherung der ländlich geprägten Regionen sichern. "Dafür gebührt meine Hochachtung der Gemeinde Rietschen, die diese Zukunftsgestaltung angeht und keine Mühen scheut", sagt Bangs.

Zum Thema:
In Rietschen, Daubitz, Teicha, Hammerstadt, Alt- und Neuliebel wird es ab Juli 2018 VDSL geben (50 MB/s zum Herunter-, 11 MB/s zum Hochladen von Daten). Technisch könnten die Verteilerkästen allerdings auch Übertragungsraten bis zu 200 MB/s ermöglichen. Über das Programm "Breitband für mich" von der Telekom ist es auch möglich, Glasfaser bis ins eigene Haus zu legen. Dafür müssen Eigentümer jedoch gehörig zuzahlen. Hier lohnt sich eine Vereinbarung mit Nachbarn.

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