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„Ich bin mir sicher, wir könnten hier Mieten von einem Euro pro Quadratmeter verlangen und wir würden trotzdem keinen Spiele Max oder H & M oder Bijou Brigitte her bekommen. Das fehlt uns sicher und manches noch mehr, aber für die Ansiedlungen sind andere Entscheidungen wichtig“, sagt Petra Sczesny, Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Weißwasser (WBG). Die städtische Tochtergesellschaft tritt auch als Vermieter von Gewerbeeinheiten auf. 43 hat sie in ihrem Portfolio. Davon stehen derzeit sieben leer. Im Durchschnitt verlangt die WBG 4,15 Euro pro Quadratmeter. Die höchste Miete liege bei 5,85 Euro je Quadratmeter. Auch in schwierigen Zeiten stehe man zum Mieter. Soll heißen, die WBG lasse mit sich reden und suche eine Lösung.

Dass sich das Klientel geändert habe, sei der der Lauf der Zeit. „Der Handel ändert sich überall, dass ist in Weißwasser nicht anders als in Großstädten“, ist sich Petra Sczesny sicher. Hebammen, Physiotherapeuten, Kosmetikerinnen oder Nagelstudios seien aber auch wichtig für das Dienstleistungsangebot einer funktionierenden Stadt.

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