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Wirtschaft

Keulahütten-Chef knöpft sich Politik vor

In der Keula-Hütte Krauschwitz ist es eine langjährige Tradition, den Barbara-Tag gemeinsam mit der Bevölkerung zu begehen. FOTO: Joachim Rehle

Krauschwitz. Mario Mackowiak, Geschäftsführer der die Keulahütte Krauschwitz kritisiert: Die Blockadepolitik gegen Russland schadet der Wirtschaft. Unternehmen büßt vier Prozent Umsatz ein.

Trotz aller Anstrengungen in deutschen und europäischen Märkten erreicht die Keulahütte Krauschwitz in diesem Geschäftsjahr kein Umsatzwachstum. „Mit etwa 34 Millionen Euro verzeichnen wir einen Rückgang um 1,4 Millionen Euro beziehungweise  vier Prozent.“ Diese Hiobsbotschaft hat Geschäftsführer Mario Mackowiak am Montagabend während der traditionsreichen Bar­barafeier im Unternehmen verkündet. So eisig die Temperatur und die Straßenverhältnisse an diesem Abend waren, so eisig rechnete der Krauschwitzer mit der großen Politik ab.

Besonders erschwerend komme hinzu, dass es sich nahezu ausschließlich um Schwerarmaturen handelt, die nicht gefragt sind. Das sind Absperrklappen mit Durchmessern bis zu 1,4 Metern. „Dieses Produktprogramm berührt die gesamte Wertschöpfungskette der Keulahütte. Und dieses Produktprogramm beeinflusst besonders dramatisch die Ertragssituation des Betriebes“, so Mackowiak. Sein Fazit: „Für diese Entwicklung gibt es nur eine nennenswerte Ursache: und zwar die wirtschaftlichen Blockaden Russlands.“

 Die geführten Gespräche mit sächsischen Landes- und Kommunalpolitikern hätten ausnahmslos Übereinstimmung in der Ablehnung der unsinnigen Blockadepolitik Russlands gezeigt. Machowiak nannte Namen wie Landrat Bernd Lange, der am Montag auch an der Barbarafeier teilnahm, oder Landtags­abgeordneter Lothar Bienst oder Michael Kretschmer als ehemaliger Bundestagsabgeordneter (alle CDU), Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) oder ein Gespräch jüngst mit dem Sächsischen Staatsminister Dr. Fritz Jaeckel.

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