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Derzeit baut die Aicraft Composites Sachsen GmbH (Acosa) in der Nachbarschaft eine neue Produktionsstätte für Airbus-Leichtbauteile. Dies sind nur die größten der zahlreichen Investitionen, die gegenwärtig oder in der jüngeren Vergangenheit in Kodersdorf getätigt wurden oder werden.

Für den Kodersdorfer Bürgermeister René Schöne und den Görlitzer Landrat Bernd Lange (beide CDU) stellen sie den sichtbaren Ausdruck einer konsequenten Ansiedlungspolitik, die auf eine Bearbeitung der entsprechenden Bauanträge in kürzester Zeit und dennoch mit hoher Rechtssicherheit setzt, dar.

„Wir sind auch gern bereit, Schweighofer bei der Akquise von Fachpersonal zu unterstützen“, so der Landrat, der gleichzeitig auf den sich dem Ende zuneigenden Ausbau der Bahnstrecke Horka - Knappenrode als Bestandteil eines europäischen Güterverkehrskorridors verweist. Bei der Holzverarbeitung handelt es sich nämlich um eine sehr transportintensive Industrie: „Unsere Kapazität entspricht 130 bis 160 Lkw pro Tag“, wie Werksleiter Thomas Kienz betont. 35 Prozent der Transportmenge verlassen allerdings bereits Kodersdorf auf der Schiene, der „Rest“ wechselt im brandenburgischen Forst von der Straße dorthin. Vom gegenwärtig im Bau befindlichen Logistikzentrum des Dienstleisters Lion Group in unmittelbarer Werksnähe werden auch Schweighofer ebenso wie die dann weniger belasteten Fernstraßen in der Umgebung profitieren.

Der scheidende sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), der sich kürzlich persönlich über die Pläne informieren ließ, sieht in der geplanten Erweiterung eine „Investition in die Zukunft unseres Freistaates und ein Zeichen für die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn“ – jeweils ein Drittel des verarbeiteten Holzes stammen aus Polen und Tschechien.

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