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Strukturwandel in der Lausitz

Innovations-Campus für Görlitz: Wasserstoff als Klimaschützer

Blick in die Zukunft: Siemens-Chef Joe Kaeser. FOTO: dpa / Tobias Hase

Görlitz. Die Wasserstoffzukunft beginnt in Görlitz: Am Montag kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Siemens-Chef Joe Kaeser in die Grenzstadt an der Neiße. Kaeser will dort ein Versprechen einlösen.

Am Montag gerät die Oberlausitz erneut in den Fokus der Öffentlichkeit, wenn es um den Strukturwandel geht. Der Technologiekonzern Siemens will in Görlitz gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen und der Fraunhofer-Gesellschaft einen Innovations-Campus rund um die Wasserstoff-Technologie entwickeln. Siemens-Chef Joe Kaeser kommt in die Grenzstadt und löst damit ein Versprechen ein, dass er den Mitarbeitern im Görlitzer Turbinenwerk im vergangenen Jahr gegeben hatte.

Damals hatte der Konzern die Schließung seiner Kraftwerkssparte und damit auch des Turbinenwerkes in Görlitz mit rund 700 Beschäftigten angekündigt. Nach massiven Protesten der Belegschaft und harschen Reaktionen auch aus der Politik, war Kaeser zurück gerudert. Der Konzern nahm die Werksschließung von der Tagesordnung und stellte Görlitz einen „Zukunftspakt“ in Aussicht. Mit ihm sollten der Oberlausitz neue technologische Perspektiven eröffnet werden.

Die Siemens-Belegschaft in Görlitz hatte im Jahr 2018 massiv gegen die Pläne zur Schließung ihres Werkes protestiert. FOTO: dpa / Nikolai Schmidt
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