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Wirtschaft

Weißwasseraner mit glanzvollem Auftritt

Bei Stölzle Lausitz wird Glas maschinell hergestellt. Das ist die Pressmaschine für Bodenplatten und Stiele in Aktion.FOTO: Stölzle Lausitz GmbH

Weißwasser. Zu Weihnachten lassen sie so manche Festtafel weltweit funkeln – die gläsernen Schönheiten aus dem Hause Stölzle Lausitz in Weißwasser. 2017 steht ein Umsatz von etwa 39 Millionen Euro zu Buche.

Wer lange Zeit nicht in Weißwasser war, bekommt große Augen beim Blick auf die Stölzle Lausitz GmbH an der Berliner Straße. Da erinnert nichts mehr an das triste Erscheinungsbild von einst. „Ja, wir haben in den vergangenen Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag am Standort Weißwasser investiert. Salopp gesagt, es blieb kaum ein Stein auf dem anderen“, sagt Marketing-Leiter Thomas Schulz. Er zeigt auf den letzten verbliebenen Schornstein: „Da kommt auch nur noch Wasserdampf raus.“

2013 ging es mit dem Umbau so richtig los, die Hütte wurde reaktiviert und renoviert, sodass dort 2015 die Dekorationsabteilung einziehen konnte. Der Produktionsbereich wurde erweitert. Schulz erinnert an das Vorhaben Rohglaslager. Das Unternehmen führte ein Energiemanagement ein, ist seit  zwei Jahren dafür zertifiziert. Eine neue Trafostation gibt es. „Die Energieversorgung, die Gasleitung – alles befindet sich auf dem neuesten Stand.“ Wie der Marketing-Chef berichtet, sei ebenso Geld in die Hand genommen worden, um die Arbeitsbedingungen für die Belegschaft zu verbessern. Ein Beispiel seien Sozialtrakte in der Dekoabteilung und im Lager.

Neben der Gebäude-Modernisierung hat das Unternehmen den Fokus vor allem auf die Erneuerung wesentlicher Anlagenteile gerichtet, sagt Peter Feldscher. Der 53-jährige Österreicher bestimmt seit einem halben Jahr gemeinsam mit Johann Nagl die Geschicke des Unternehmens am Standort Weißwasser, der auf 130-jährige Tradition blickt und 1996 von Stölzle Oberglas übernommen wurde. Feldscher war bisher in der österreichischen CAG-Holding, zu der Stölzle Lausitz gehört, Finanzvorstand.

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