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Ver- und Entsorgung

Wasserzweckverband investiert 2,2 Millionen Euro

Wasserzweckverband Mittlere Neiße - Schöps: Verbandsvorsitzender Rüdiger Mönch und Geschäftsführerin Petra Brünner. FOTO: Gabi Nitsche / LR

Weißwasser. Der Wasserzweckverband Mittlere Neiße – Schöps (WZV) will in diesem Jahr rund 2,2 Millionen Euro in Trink- und Abwasservorhaben investieren. Das bestätigen Verbandsvorsitzender Rüdiger Mönch und Geschäftsführerin Petra Brünner auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Das ist in diesem Umfang neu, und wird in der Zukunft noch häufiger so sein. Denn nur noch der Verband kann Fördermittel im Trinkwasser- und Abwasserbereich beantragen, betont Petra Brünner. Das sei in der Vergangenheit anders gewesen. Geplant sind in diesem Jahr eine neue Schmutzwasserdruckleitung zwischen Klitten und Uhyst sowie eine Trinkwasserleitung zwischen Uhyst und Klitten. „Wir wollen in Klitten die Teichkläranlage außer Betrieb nehmen und das Abwasser hereinnehmen ins Klärwerk Boxberg“, erklärt die Geschäftsführerin. Was das Trinkwasser angeht, so fließt dieses bisher über eine Leitung und Kringelsdorf. „Jetzt wollen wir eine zweite Einspeisung errichten über Uhyst und stabilisieren damit die Trinkwasserversorgung in dem Bereich, aber ebenso an den touristischen Standorten rund um den Bärwalder See, erläutert Petra Brünner.

Der Wasserzweckverband Mittlere Neiße – Schöps (WZV) will in diesem Jahr rund 2,2 Millionen Euro in Trink- und Abwasservorhaben investieren. Das bestätigen Verbandsvorsitzender Rüdiger Mönch und Geschäftsführerin Petra Brünner auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Das ist in diesem Umfang neu, und wird in der Zukunft noch häufiger so sein. Denn nur noch der Verband kann Fördermittel im Trinkwasser- und Abwasserbereich beantragen, betont Petra Brünner. Das sei in der Vergangenheit anders gewesen. Geplant sind in diesem Jahr eine neue Schmutzwasserdruckleitung zwischen Klitten und Uhyst sowie eine Trinkwasserleitung zwischen Uhyst und Klitten. „Wir wollen in Klitten die Teichkläranlage außer Betrieb nehmen und das Abwasser hereinnehmen ins Klärwerk Boxberg“, erklärt die Geschäftsführerin. Was das Trinkwasser angeht, so fließt dieses bisher über eine Leitung und Kringelsdorf. „Jetzt wollen wir eine zweite Einspeisung errichten über Uhyst und stabilisieren damit die Trinkwasserversorgung in dem Bereich, aber ebenso an den touristischen Standorten rund um den Bärwalder See, erläutert Petra Brünner.

Mit der Eingemeindung von Klitten nach Boxberg vor fünf Jahren hat der WZV auch die Abwasserentsorgung von Klitten und den sieben Ortsteilen mit insgesamt 1200 Einwohnern übernommen. Das sind Dürrbach, Jahmen, Kaschel, Klein Oelsa, Klein Radisch, Klitten, Tauer und Zimpel. Neu ist, dass am 1. Januar dieses Jahres auch trinkwasserseitig der WZV zuständig wurde. Es gab einen Wechsel vom Trinkwasserzweckverband Neiße – Schöps zum WZV. Laut Mönch und Brünner macht das Sinn, weil das Trinkwasser schon vom Wasserwerk Boxberg in diese Orte kommt. Damit sei die Gemeinde Boxberg so gut wie komplett im WZV. Nur einen Ausreißer gibt es noch abwasserseitig, und das sei Reichwalde.

Was die 2,2 Millionnen Investitionssumme angeht, rechnet der WZV mit 90 Prozent Fördermitteln. Beantragt wurden diese über das Programm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ Infra Sonderfördergebiet. Derzeit werde der Antrag noch geprüft. Bis Mitte des Jahres sollte die Maßnahme starten können, hofft man beim WZV. Dieser wolle über den gleichen Fördertopf noch Gelder beantragen für die Trinkwasser-Neuanbindung für die ehemaligen Tagesanlagen in Kringelsdorf. Die jetzige Leitung sei zu groß. Petra Brünner spricht von einem Investitionsumfang von etwa 200 000 Euro.

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