ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Die Stadtwerke als Pächterin von WZV-Anlagen investiere nicht abwasserseitig, aber im Trinkwasserbereich. Wegen des Ausbaus des Grenzzubringers 127n muss bei Weißkeißel eine Leitung umverlegt werden, die jetzt im Straßenbereich liegt. Eine größere Maßnahme des Unternehmens im Verbandsgebiet, so Brünner, ist eine Trinkwasserleitung von Neustadt zur Wasseraufbereitungsanlage der LMBV an der Ruhlmühle.

Der WZV mit acht Mitgliedsgemeinden ist flächenmäßig sehr groß, betont Vorsitzender Rüdiger Mönch, und soll weiterhin auf zukunftssicheren Füßen stehen. Der Pachtvertrag mit den Stadtwerken ist bis 2022 verlängert worden. So lange laufen auch die Verträge zwischen dem Unternehmen und der Stadt Weißwasser. „Jetzt heißt es zu gucken, wie soll es ab 2023 laufen? Wichtig ist die Zusammenarbeit in der Region und nicht auseinander zu fallen. Es geht strategisch um die Trinkwasserversorgung, um stabile Preise“, betont Petra Brünner. Gerade auch unter dem Aspekt der neuen Trinkwasserleitung. Die von Boxberg nach Weißwasser ist fertig. Der Probebetrieb läuft. Rund 800 Kubikmeter werden täglich nach Weißwasser in die Druckerhöhungsstation an der August-Bebel-Straße gespeist und dort vermischt mit Wasser aus dem Wasserwerk Schwarze Pumpe. Am 29. Januar erfolgt die feierliche Inbetriebnahme. Was die Untersuchungen für die Trinkwassergewinnung aus dem Uferfiltrat am Bärwalder See angeht und die derzeitigen Pumpversuche sollen die Berechnungsergebnisse der Wissenschaftler an diesem Tag in interner Runde präsentiert werden.

top