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Lesermeinung

Alles Rechtden Tätern?

Opfer zweifeln am Rechtsstaat

In dem beschriebenen Fall (LR vom 12. März) muss man nicht nur am Rechtsstaat zweifeln. Das Handeln der Staatsanwaltschaft ist für mich vorsätzlich nicht durchgeführte Strafverfolgung. Wer glaubt schon daran, dass die Beschuldigten freiwillig zu einem möglichen Gerichtstermin erscheinen werden. Aber so ist es ja immer in Deutschland, alles Recht den Tätern. Den Opfern wird nur empfohlen, einen besseren Schutz selbst zu organisieren. Einziger Vorteil für die Polizei, bei einem weiteren Delikt dieser Personen kann sie gleich nach der Devise handeln „kennen wir schon, lassen wir laufen“. Die handelnden Personen der „Staatsanwaltschaft“ haben diesen Titel nicht verdient, sie handeln nicht zum Wohle des Staates und seiner Bürger. Die Aufgabe der Strafverfolgung wurde total verfehlt. In dem beschriebenen Fall hätte doch eigentlich durch die „Staatsanwaltschaft“ eine beschleunigte Ermittlung mit beschleunigten Verfahren nach spätestens zehn Tagen angestrebt werden müssen. Jetzt hat sich der Staat lächerlich, unglaubwürdig, handlungsunfähig gezeigt. Der Justizminister von Brandenburg sieht sicher, wie auch in anderen Fällen, keinen Handlungsbedarf.

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