ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Leserbrief

Entsetzt über Pläne für „Blaues Wunder“

Senftenberg/Meuro. Die angekündigte Verschrottung des als Landmarke weithin sichtbaren Schaufelradbaggers Nr. 1473 bei Meuro (LR vom 12./13. Januar) sorgt bei Lesern für Widerspruch.

Bereits beim Lesen der Überschrift „Letzte Reise für das Blaue Wunder vom Lausitzring“ war ich entsetzt von dem geplanten Vorhaben. Ich bin entsetzt, wie schnell Abgeordnete und Politiker sich von dieser noch weithin sichtbaren Landmarke trennen wollen. Wollen denn das die Bürger auch?
Was sind denn die wirklichen Beweggründe für diese Planungen, die offenbar schon recht weit fortgeschritten sind? Man könnte den Eindruck haben, es ist alles schon klar und es fehlt nur noch die Zustimmung Senftenbergs. Will man etwa an der Verschrottung noch verdienen? Und wer will das?

Seit der Stilllegung des Baggers im Jahr 2003 sind bis heute 16 Jahre vergangen. War das damalige Nutzungskonzept nur für 16 Jahre ausgelegt?Wirft man so schnell Denkmalprojekte der Bergbau- und Maschinenbautraditionen über den Haufen? Mit derart kurzsichtigen und sprunghaften Entscheidungen verlieren Politiker ihre Glaubwürdigkeit. Gefördert wird so die Politikverdrossenheit der Bevölkerung. Für die Zeit nach dem von der Politik überstürzt vorangetriebenen Kohleausstieg gibt es bisher noch keine verlässlichen Anschlussprojekte, die die Arbeitskräfte aus dem Braunkohlebergbau weiter beschäftigen!

Noch einige Bemerkungen zur Lebensdauer des Schaufelradbaggers:

top