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Lesermeinung

Fremdanamnese gehört dazu

Dieses Foto der Rechnung für die Leichenschau samt „Fremdanamnese“ bei Torsten Volkmanns Schwiegermutter – dem in dem Beitrag geschilderten Fall – war am 22. Dezember in der RUNDSCHAU veröffentlicht worden. FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau

Zum Beitrag „Tricksereien beim Totenschein“

Die RUNDSCHAU hatte am 22. Dezember da­rüber berichtet, dass Brandenburger Bestatter sich da­rüber beschweren, dass manche Ärzte überhöhte Leichenschau-Gebühren verlangen würden. Die Familien der Toten müssten die Rechnungen bezahlen. Laut Bericht geht der Betroffene Torsten Volkmann nun dagegen vor. Die brandenburgische Landesärztekammer schweige aber zu dem Thema. In dem konkreten Fall geht es um die „Erhebung einer Fremdanamnese“ für 67,80 Euro, deren Zahlung umstritten ist.

Allgemein empfinden Mediziner offenbar die Vergütungen der Leichenschau als unzureichend, vor kreativen Aufwertungsversuchen wird aber gewarnt. Aus Sicht der Bestatter-Innung Berlin-Brandenburg sind Tricksereien bei den Gebühren allerdings kein Einzelfall. Der im Beitrag betroffene Torsten Volkmann will indes gegen die Notärztin Anzeige wegen Abrechnungsbetrugs erstatten. 

Zu dem Thema äußert sich jetzt eine Ärztin aus Cottbus.

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