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Lesermeinung

Nutztierhalter im Stich gelassen

Zum Wolf und der Lausitz

Steffen Butzeck vom Landesamt für Umwelt folgt dem allgemeinen Trend der Verharmlosung des immer größer werdenden Wolfsproblems. Diese Verharmlosung können sich nur Personen leisten, die nicht direkt vom Wolf betroffen sind oder aber hiermit, wie bekannte Naturschutzverbände, Geld verdienen.

Nutztierhalter werden von der Politik im Stich gelassen, die zusätzlichen Kosten für ihre Mehrarbeit werden ihnen mit keinem Cent erstattet. Gleichzeitig greift man über den ideologisch geprägten Wolfsschutz – Wölfe gibt es auf der ganzen Welt, sie sind und waren zu keinem Zeitpunkt im Bestand gefährdet – in Eigentumsrechte ein und mutet Betroffenen zu, Schäden hinzunehmen, Schäden, die nicht nur materiell, sondern oft auch emotionale Spuren hinterlassen.

Von einem durch den Steuerzahler finanzierten Mitarbeiter erwartet man einen differenzierteren Umgang mit diesem sensiblen Thema. Dies schließt als Biologe mit ein, die Folgen und Kosten dieses unkontrollierten Freilandversuchs in einer Kulturlandschaft exakt abschätzen zu können, was er aber offensichtlich nicht kann, als auch der Hinweis, dass mit der unkontrollierten Vermehrung dieser Hybriden (Hunde im Wolfspelz) der Biologe zum größten Feind des Wolfes wird. Auf die „mutigen“ Prognosen, welcher Wald in Zukunft klimastabil sein wird, möchte ich erst gar nicht eingehen.

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