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Lesermeinung

Am Arbeitsende Bittsteller

Kampf um die Grundrente

Was haben Arbeitnehmer – die diese Wirtschaft hochpowern und allein bedienen – eigentlich so Arges verbrochen, dass sie am Arbeitsende als Bittsteller dastehen? Diese soziale Schicht ist die einzige, die für ihre Rente Monat für Monat Beiträge entrichtet und zwar in Ost und West (sogar in der DDR zahlte) und die permanent um ihre Rendite dieser Geldanlagen betrogen wird. Politik griff seit Adenauer immer in die Rentenkasse, wenn es knapp wurde, und die Rot/Grüne Agenda 2010 machte dann endgültig Arbeitnehmer und Rentner zu Bettlern! Und nur, weil die Wirtschaft das toll fand und bis heute findet. Beamte, deren Altersbezüge schon gänzlich günstiger berechnet werden, deren Löhne deutlich höher sind, die kürzere Lebensarbeitzeiten haben, zudem einen lebenslang gesicherten Arbeitsplatz garantiert  besitzen und nie einen Pfennig/Cent in die gesetzliche Rentenkasse zahl(t)en, die verfügen über das Doppelte und Dreifache. Hinzu kommen steuerliche Vorteile, Zusatzeinkommen (Ehegattenzuschläge) 30 Prozent des regulären pKV-Beitrags plus kostenfreie 70 Prozent Beihilfe aus gKV-Aufkommen bzw. Steuern. Aber die Politik „kämpft“ angeblich um Grundrente – aber nicht ohne staatliche Kontrolle, hier Bedürftigkeitsprüfung betitelt.

Und ich frage Herrn Heil, dessen Partei uns zu Bettlern degradierte sowie die Grünen als Mittäter – was haben wir verbrochen? Mit welchem Recht werden wir Arbeitnehmer und  Rentner pausenlos bestraft, diskriminiert und vom sozialen Leben ganz gezielt ausgegrenzt? Angeblich haben wir doch ein Antidiskriminierungsgesetz – gilt das für Arbeitnehmer und Rentner nicht? Wo sind denn all unsere Beitragsmilliarden hinverschwunden, und warum kann jeder Politiker so einfach in die gesetzliche Rentenkasse langen, um andere glücklich zu machen? Und hier erwarten wir Alten von jeder Partei, die jetzt und zukünftig gewählt werden will, eine Antwort ohne Geschwafel und Ausflüchte! Sie haben UNSER GELD gestohlen . . .

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