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Die Gesundheitsvorsorge ist den Lausitzern sehr wichtig. Vom Hautkrebs-Check bis zur Darmuntersuchung – 72 Prozent aller Befragten nehmen „alle angebotenen Vorsorgeuntersuchungen wahr“. Lediglich 19 Prozent haben „noch nicht wirklich darüber nachgedacht“. Neun Prozent halten Vorsorgeuntersuchungen für Unsinn. Denn in der Zwischenzeit könnten die Krankheiten trotzdem ausbrechen.

Einer Anfrage der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag zu Herzinfarkt-Todesfällen im Land zufolge neigen die Bürger zu einem ungesunden Lebensstil, sie rauchen und trinken demnach zu viel und essen auch ungesund. Dies erklären 28 Prozent der Befragten mit zu schlechten Lebensbedingungen wie einer mauen Job-Lage. Etwa die Hälfte der Lausitzer versteht das gar nicht. Brandenburg habe eine so schöne Natur, die sich zu Fuß und mit dem Rad geradezu für gesunde Bewegung anbiete. Die Aufklärung zu gesunder Lebensweise im Kindesalter sei unzureichend, merken Leser an. Dicke Bäuche und Kreislaufbeschwerden seien ein allgemeines Wohlstandsproblem. Sehr günstige Lebensmittelpreise, Stress bei der Arbeit und wenig Motivation für Sport werden als Ursachen benannt. In der Region sei auch zu wenig Kaufkraft da – Obst und Gemüse würden immer teurer. Und statt gesunder Ernährung stehe der Genuss im Vordergrund.

Der Aufreger sind Wartezeiten auf Facharzt-Termine: der nicht repräsentativen Umfrage zufolge zuerst in Cottbus und folgend im Raum Senftenberg. Jeweils 30 Prozent der Teilnehmer geben an, länger als vier bis sechs Wochen warten zu müssen. Weniger als 14 Tage werden immerhin auch von 15 Prozent der Lausitzer angegeben.

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