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Eurovision Song Contest

Lausitzer wünschen sich deutsches Lied beim ESC

Michael Schulte tritt für Deutschland beim ESC an. FOTO: dpa / Jörg Carstensen

Cottbus/Lissabon. Am Samstag steigt das Finale des Eurovision Song Contest in Lissabon. Wer ist qualifiziert? Und was denken die Lausitzer darüber? Die große RUNDSCHAU-Vorschau:

Man liebt ihn oder man hasst ihn. Der Eurovision Song Contest (ESC) spaltet das Publikum, auch in der Lausitz. Von 465 Teilnehmern der großen RUNDSCHAU-Umfrage sind zwei Drittel interessiert. Zwölf Prozent davon fiebern schon das ganze Jahr dem Ereignis entgehen. Etwa ein Drittel will während der stundenlangen Übertragung immer mal wieder reinschauen, ein weiteres Fünftel am nächsten Tag online nachschauen, wie es ausgegangen ist. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer lehnt den ESC hingegen ab.

Lohnt es sich, in diesem Jahr hinzuschauen? Das erste Halbfinale am Dienstagabend hat zumindest neugierig gemacht. Von kitschig-schlecht bis hitverdächtig war alles dabei. Durchgesetzt haben sich die erwarteten Favoriten, allen voran Netta aus Israel mit dem schrillen K-Pop-Song „Toy“. In ihrem an Manga-Comics erinnernden Kleid lässt sich Vergleiche mit früheren ESC-Höhepunkten wie Verka Serduchka 2007 oder Guildo Horn 1998 aufkommen. Als schrulliges Maskottchen sollte man sie aber nicht abtun. „Toy“ wird bei den Buchmachern bereits als ein Favorit für den Gesamtsieg gehandelt. Mit ihrem Refrain „I’m not your toy. You stupid boy“ trifft Netta den Geist der Zeit rund um die #metoo-Debatte.

Netta singt für IsraelFOTO: dpa / Jörg Carstensen
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