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Vor dem Schulstart

1000 neue Lehrer: Brandenburg hat (fast) alle an Bord

Kurz vor dem Schulstart äußert sich das Brandenburger Bildungsministerium optimistisch in Sachen Lehrer. FOTO: dpa / Julian Stratenschulte

Potsdam. Zu wenige Lehrer und immer mehr Schüler: In den meisten Bundesländern wird für das neue Schuljahr händeringend nach Pädagogen gesucht. Brandenburg bildet eine Ausnahme.

Wenige Tage vor Beginn des neuen Schuljahres hat Brandenburgs Bildungsministerium fast alle der benötigten rund 1000 neuen Lehrkräfte „an Bord“. Aktuell gebe es nur zehn offene Stellenangebote, teilte Ministeriumssprecherin Antje Grabley mit. Diese Zahl könne sich allerdings täglich ändern.

Brandenburg biete künftig Pädagogen mit gymnasialer Lehramtsbefähigung künftig auch dann eine Verbeamtung an, wenn diese vorwiegend an Grundschulen eingesetzt würden. Zudem sollen die Gehälter für Grundschullehrer vom kommenden Jahr an um eine Stufe angehoben werden. Dies sorgt laut Grabley für Einkommensverbesserungen bis zu fast 500 Euro monatlich.

Bei den unbefristet eingestellten Pädagogen stieg indes der Anteil von Seiteneinsteigern, die weiter qualifiziert werden müssen, auf 26,5 Prozent. Im Vorjahr waren es 20,45 Prozent. Um erfahrene Pädagogen im Schuldienst zu halten, können Lehrer vom kommenden Jahr an nach dem Erreichen der Pensionsgrenze weiterarbeiten und dafür drei Jahre lang einen monatlichen Zuschlag von 400 Euro erhalten. Diese Regelung ist bis Ende 2021 befristet.

(dpa/fh)
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