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Verkehr

Ministerin verspricht bessere Züge

Das zweite Gleis lässt weiter auf sich warten: Der RE 2 von Cottbus nach Berlin muss bis Lübbenau noch auf Jahre durchs eingleisige Nadelöhr. FOTO: M. Behnke

Potsdam. Der neue Nahverkehrsplan für Brandenburg, der am Donnerstag in Potsdam präsentiert wurde, soll auch Verbesserungen für die Lausitz bringen.

Brandenburg will den Verkehr auf der Schiene für Reisende und Pendler verbessern. Es solle komfortablere Züge, schnellere Verbindungen und gute Anschlüsse geben, kündigte Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Landesnahverkehrsplanes an. „Die Zeit der Abbestellungen ist vorbei“, sagte sie. Der Einsatz von Landesmitteln für den Öffentlichen Personennahverkehr soll schrittweise erhöht werden.

Ab dem Fahrplanjahr 2019 soll auch die Spreewald-S-Bahn rollen: Alle zwei Stunden soll dann ein Regionalzug zusätzlich zwischen Lübben und Cottbus pendeln. Ab 2022 soll es auf dem RE2 im Abschnitt zwischen Berlin und Lübbenau sowie durch die Einrichtung einer neuen Linie RE 13 auch zwischen Cottbus und Senftenberg einen Halbstundentakt geben. Und die Fahrzeiten des RE 10 Cottbus-Leipzig sollen besser als bisher auf die Anschlüsse zum Fernverkehr in Leipzig-Hauptbahnhof abgestimmt werden. Das sind die für die Lausitz bedeutsamen Eckpunkte des neuen Landesnahverkehrsplans, den Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) in Potsdam präsentierte.

Manches für die Region wichtige Projekt kann auch mit der neuen Planung nicht umgesetzt werden: So fehlt auch weiterhin das zweite Gleis zwischen Lübbenau und Cottbus. „Wir investieren in mehr Züge, neue Linien und eine bessere Infrastruktur“, sagte Schneider. Insgesamt werde das Land in den nächsten zehn Jahren rund zehn Millionen Zugkilometer mehr bei den Eisenbahngesellschaften ordern.

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