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Landtag

Brandenburg unterstützt Initiative für messerfreie Zonen

Messer mit einer Klingenlänge über sechs Zentimeter und Faustmesser liegen bei einem Pressetermin der Bundespolizei auf einem Tisch. FOTO: dpa / Malte Christians

Potsdam. Sorgt ein Messerverbot für mehr Sicherheit? Brandenburgs Landesregierung ist davon überzeugt.

Brandenburg will eine Initiative der Länder Niedersachsen und Bremen für eine Ausweisung von messerfreien Zonen an gefährdeten Orten unterstützen. Sein Haus habe für die Sitzung im Bundesrat am kommenden Freitag Zustimmung signalisiert, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Mittwoch im Landtag auf eine Frage des CDU-Landtagsabgeordneten Björn Lakenmacher. Danach soll an belebten Orten wie Fußgängerzonen, Einkaufszentren und Bahnhöfen oder im Umfeld von Schulen und Kindergärten das Mitführen von Messern verboten werden können.

Dies sei bislang nur möglich, wenn es bereits entsprechende Straftaten gegeben habe, erläuterte Schröter. Künftig solle das Messer-Verbot als Vorsorgemaßnahme möglich sein und das Sicherheitsgefühl der Bürger verbessern. Die Zahl der Straftaten, bei denen Täter Messer einsetzten, sei in Brandenburg von 263 Fällen im Jahr 2014 auf 387 Fälle im vergangenen Jahr gestiegen.

(dpa/bob)
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