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Um den Lehrermangel in Brandenburg anzugehen, sollen an der Universität Potsdam insgesamt 350 neue Studienplätze für angehende Lehrer geschaffen werden. Damit stünden dann insgesamt 1000 Plätze für die Ausbildung angehender Lehrer zur Verfügung. Für ein neues Lehrgebäude sind 44 Millionen Euro veranschlagt. „Wir müssen unsere Ausbildungskapazitäten erhöhen“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

Pro Jahr werden zwischen 1000 und 1200 neue Lehrer gebraucht. Seit Jahren ist Brandenburg deswegen auf Seiten- und Quereinsteiger sowie auf Lehrer angewiesen, die in anderen Ländern ausgebildet werden. Verstärkt werden sollen nun die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer. Ein Studiengang Förderpädagogik sowie ein Studiengang für Kunstlehrer sollen völlig neu geschaffen werden.

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