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Tempo 130 auf der Autobahn

CDU-Politiker: Tempolimit auf der A13 ist nur Symbolpolitik

Ab April sollen die neuen Schilder an der A13 kommen. FOTO: dpa / Patrick Seeger

Potsdam. Raser sollen künftig auf der A13 zwischen Schönefelder Kreuz und Dreieck Spreewald ausgebremst werden. Jetzt gibt es erste Kritik an den Plänen der Landesregierung.

Auf der Autobahn A 13 soll zwischen dem Schönfelder Kreuz und dem Dreieck Spreewald künftig Tempo 130 gelten. Das hat Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik in Potsdam angekündigt. Ein Grund sei der Unfallschwerpunkt auf diesem Autobahnabschnitt: 2018 gab es dort 662 Unfälle mit 147 Verletzten und zwei Toten. Im Jahr 2017 waren es noch 684 Unfälle mit 133 Verletzten und vier Toten.

Schneider kündigte an, sich beim Bund um die Errichtung einer automatischen Verkehrsregelanlage für diesen Autobahnabschnitt zu bemühen. Damit könne die geltende Höchstgeschwindigkeit an die Verkehrslage angepasst werden. Mit der Anlage sei es auch vorstellbar, dass bei wenig Verkehr auch die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben werden könne.

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