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Brandenburg soll mehr auf den Tisch hauen

Von wegen besser – Lausitz kommt bei Deutschlandtakt der Bahn schlecht weg

Eigentlich sollte es mit dem Konzept Deutschlandtakt alles besser werden für die Bahnkunden. Eigentlich . . . FOTO: dpa / Ralf Hirschberger

Potsdam. Mit dem Konzept Deutschlandtakt stellt die Bahn die Weichen für die Zukunft. Neben Verbesserungen gibt es am vorgelegten Entwurf einer Gutachtergruppe auch Kritik. Die kommt auch aus Brandenburg.

Überfüllte Züge, Verspätungen, schlechte Verbindungen - mit dem Fahrplanmodell Deutschlandtakt soll damit Schluss sein. Ein kürzlich vom Bundesverkehrsministerium vorgelegter zweiter Gutachterentwurf für den Bahnverkehr der Zukunft enthält neben Vorteilen für Brandenburg auch Verschlechterungen im Vergleich zum ersten Plan von Ende des vergangenen Jahres. Wie das Verkehrsministerium in Potsdam auf eine Anfrage aus der CDU im Landtag mitteilte, besteht Brandenburg beim Bund auf Korrekturen.

Lausitz fehlt plötzlich im Entwurf

Mit dem neuen Konzept will die Bahn die Zahl ihrer Kunden bis 2030 verdoppeln und mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagern. Die Züge sollen auf den Hauptverkehrsachsen und in der Fläche pünktlicher, öfter und mit besser abgestimmten Umsteigemöglichkeiten fahren. Alle Fernzüge sollen im Stundentakt verkehren; auf den Hauptverkehrsachsen sogar alle 30 Minuten. Durch optimierte Anschlüsse sollen die Reisezeiten deutlich verkürzt werden. Der endgültige Zielfahrplan für 2030 soll im kommenden Jahr vorliegen. Erste Fahrplanveränderungen sollen bereits 2021 in Kraft treten.

(dpa)
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