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Vor der Berlinale

Eisenhüttenstadt als aufstrebende Filmstadt

Perfekte Kulisse: Der Film „Das schweigende Klassenzimmer“ wurde zum Teil in Eisenhüttenstadt gedreht.FOTO: Stefan Lötsch / MOZ/Stefan Lötsch

Berlin/Eisenhüttenstadt. Bei der am Donnerstag beginnenden Berlinale gehen 24 Filme an den Start, 19 konkurrieren um den goldenen und silbernen Bären. Einige der Produktionen gehen mit viel Lokalkolorit in den Wettbewerb. So der Streifen „Das schweigende Klassenzimmer“ – ein fast ausschließlich in Oder-Spree gedrehter Film.

Ab Donnerstag wird Berlin zehn Tage ganz im Scheinwerferlicht des internationalen Films stehen. Die 68. Internationalen Berliner Filmfestspiele prägen als größtes Publikumsfestival die Hauptstadt. Rund 400 Beiträge kommen in den unterschiedlichen Sektionen zur Aufführung. Von den 24 Filmen im Wettbewerb konkurrieren 19 um den goldenen und die silbernen Bären. Darunter sind diesmal vier deutsche Beiträge.

Die Filmindustrie ist in Brandenburg zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Im vergangenen Jahr seien an rund 5000 Drehtagen im Land Ausgaben von 150 Millionen Euro generiert worden, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) am Montag vor Beginn der Berlinale.

Bei dem Festival laufen auch 15 vom Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützte Filme. „Damit spiegelt sich bei den Filmfestspielen auch das Filmschaffen unserer Region wider“, erklärte Gerber.

(MOZ-Mathias Hausding/KNA/red/fh)
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