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Das Ergebnis sind Szenen wie sie die Polizei im Juli in Ostsachsen erlebt. Fast eine Stunde lang verfolgen die Polizisten in der Nacht bei Görlitz einen gestohlenen Pkw. Erst auf einem Acker in Polen endet die Flucht der beiden Täter. Zuvor haben die Männer Bauzäune gerammt, einen Anhänger in wilder Fahrt abgekoppelt und versucht, ein verfolgendes Fahrzeug abzudrängen.

Auch die Polizei in Tschechien hat es immer öfter mit aggressiven Autoschiebern zu tun. Wie die Prager Zeitung „MF Dnes“ am Montag berichtet, versuchen diese, in Deutschland oder Österreich gestohlene Autos so schnell wie möglich über Tschechien nach Polen, Weißrussland und in die Ukraine zu bringen.

Für die Überführung der gestohlenen Fahrzeuge, darunter Luxusautos, zahlten internationale Banden im Schnitt rund tausend Euro. „Die meisten dieser Fahrer stammen aus sozial schwachen Schichten“, sagte ein Kriminalbeamter dem Blatt. Für den Autodiebstahl selbst seien andere zuständig: „Das sind Profis.“

(mit dpa)
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