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Nach Angaben aus Magdeburg wurde in der Mail mit einem Anschlag auf bundesweiter Ebene gedroht. Der Absender sei anonym, hieß es weiter.

In Erfurt wurden rund 30 Bedienstete aus dem Gerichtsgebäude in Sicherheit gebracht. Ein Sprengstoffspürhund schlug bei der nachgehenden Suche nicht an. Laut Polizei Erfurt könne die Arbeit im Gerichtsgebäude bald wieder aufgenommen werden.

Am Magdeburger Landgericht stand am Vormittag nach der Evakuierung noch die Suche mit einem Spürhund an. Wie viele Menschen sich im Gebäude befanden war am Vormittag noch nicht klar.

Von der Drohung per Mail waren auch die Landgerichte Kiel und Wiesbaden betroffen. Auch hier wurden die Gebäude geräumt. In den vergangenen Wochen hatten bereits Bombendrohungen an anderen Landgerichten in Schleswig-Holstein die Einsatzkräfte beschäftigt. Bei keinem der Vorfälle waren verdächtige Gegenstände gefunden worden.

(uf/dpa)
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