ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Woide auf Touren

Auf dem Bike durch einstiges Bombengebiet

Die Zügel fest uin der Hand: Auch als Kremser-Lenker versucht sich Ministerpräsident Dietmar Woidke. FOTO: ZB / Soeren Stache

Wittstock. Bei der Sommer-Pressefahrt präsentiert Brandenburgs Regierungschef touristische Highlights und Geheimtipps, schüttelt viele Hände und probiert auch allerhand aus, zum Beispiel ein „Fatbike“.

Es ist der dunkelste Ort Deutschlands, dunkler noch als der Sternenpark im Westhavelland. Auf den 120 Quadratkilometern Fläche des ehemaligen Bombodroms in der Kyritz-Ruppiner Heide sieht man nachts kein fremdes Licht, sagt Michael Beier. „Hier ist das echte Dunkeldeutschland.“ Beier ist Geschäftsführender Vorstand der Heinz-Sielmann-Stiftung. Seit neun Jahren kümmert sich die Stiftung um das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes. Entstanden ist ein touristischer Geheimtipp im Norden Brandenburgs: Bislang verirren sich nur wenige Tausend Menschen im Jahr in die von weiten Heideflächen geprägte, weitgehend sich selbst überlassene Naturlandschaft.

Einer der Besucher war am Mittwoch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). „Mir hat an der Sielmann-Stiftung immer gefallen, dass sie mit den Menschen gemeinsam Naturschutz macht“, sagte der Ministerpräsident, den seine traditionell in den Sommerferien stattfindende, zusammen mit dem Tourismusmarketing des Landes organisierte Sommer-Tourismus-Pressefahrt in das ehemalige Bombodrom-Gelände führte.

Und Woidke ließ es sich auch nicht nehmen, dort einmal ein „Fatbike“ auszuprobieren: Ein mit einem Elektromotor versehenes Mountainbike, mit dem der geneigte Urlauber auch im tiefsten Sand nicht steckenbleibt.

top