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Unkraut oder Küchenhelfer

Was hilft gegen Portulak-Plage im Garten?

Portulak - die Halbsukkulente ist bestens angepasst an Trockenheit und Hitze und ärgert Lausitzer Gärtner. FOTO: LR / Annette Schol

Cottbus. So, wie das Küchenkraut Portulak explosionsartig in die Lausitz kam und Gärtner in der Herzberger Region auf Trab hält, genauso ist der Beitrag auf LR-Online eingeschlagen: Grund genug für uns, dem „Unkraut“ Portulak auf den Zahn zu fühlen.

Viele Gärtner in der Lausitz haben plötzlich im Rasen oder Beet eine Pflanze, die sie gar nicht gepflanzt haben – Portulak. Erste Nachfrage beim Lausitzer Kräutermann Fritz Stopfkuchen: „Eine Gesundheitspflanze“, reagiert der Schipkauer. Unkraut sei Portulak nicht, so etwas gebe es für ihn auch nicht, sagt der versierte Hobby-Gärtner. Was man tun kann, um das aus Südamerika eingeschleppte Kraut loszuwerden, könne er nicht sagen. Er habe damit keine Erfahrung.

Jürgen Kusserow, Leiter Pflanzenzentrum der Cottbuser Floralia Gartenbau eG, kennt das alte Küchenkraut und auch die Sorgen mancher Hobby-Gärtner. Er sieht aber derzeit keinen Grund zur Panikmache. Er und auch die meisten Floralia-Kunden würden Portulak nicht so negativ bewerten. Da war der Buchsbaumzünsler vor zwei Jahren „schlimmer“, erinnert sich Kusserow. Im Endeffekt seien wir selber schuld, die trockenen und permanent heißen Sommer würden die Vermehrung solch eingeschleppter Pflanzen beschleunigen.

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