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Als Grund dafür, dass die Polizei in Deutschland vielerorts kräftig an Neueinstellungen nachlegen muss, sieht Schuster eine „Fehlentwicklung“ bei Bund und Ländern. Vor acht Jahren hätten diese massiv Personal bei der Polizei eingespart. Mitterweile gebe es nun aber einen Kurswechsel, weil die aktuelle Lage zwingend mehr Personal erfordere. Nach Angaben aus dem Potsdamer Polizeipräsidium verfügt Brandenburgs Polizei derzeit über 8250 Stellen. Das sind laut Schuster aber Planstellen, von denen nur rund 8000 wirklich besetzt seien.

Im Wettbewerb um geeignete Bewerber gibt es nach Einschätzung der GdP in Brandenburg eine besondere Konkurrenzsituation. „Die hohe Anzahl von Bundesbehörden in Berlin und Potsdam und die Konkurrenz mit anderen Bundesländern sowie der Fachkräfte- und Ausbildungsbedarf in der freien Wirtschaft wirken sich negativ auf die Bewerberlage in der Brandenburger Polizei aus“, sagte Schuster. Darum müsse der Beruf des Polizisten attraktiver werden. Eine jüngst ausgehandelte Zulage für die Bereitschaftspolizei sowie die Errichtung eines Gesundheitsfonds seien wichtige Schritte auf diesem Weg.

(dpa/bob)
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