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Ob die Drohmail auch in Brandenburgs Landeshauptstadt auf diese Weise unterzeichnet wurde, ließ der Potsdamer Polizeisprecher unkommentiert und verwies auf die laufenden Ermittlungen. Die Präsidentin des Potsdamer Landgerichts, Ellen Chwolik-Lanfermann, sagte, dass am Freitag in dem Gebäude keine Prozesse mit Bezug zur Reichsbürger- oder Neonazi-Szene stattfinden sollten.

Auch das Landgericht Magdeburg hat per E-Mail eine Bombendrohung erhalten. Auch hier musste das Gebäude am Freitag vorsorglich evakuiert werden. FOTO: ZB / Klaus-Dietmar Gabbert

In Potsdam mussten rund 200 Menschen aus dem Justizzentrum evakuiert werden. 40 Polizisten sperrten das Justizzentrum morgens gegen 7.30 Uhr. Mit fünf Sprengstoffspürhunden durchsuchten die Beamten das Gebäude in der Jägerallee nach eigenen Angaben für vier Stunden, konnten allerdings nichts finden. In Erfurt wurden etwa 30 Bedienstete aus dem Gerichtsgebäude in Sicherheit gebracht. Auch hier kam ein Sprengstoffspürhund zum Einsatz. Dieser schlug bei der nachgehenden Suche nicht an.

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