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Die Kunst solle so für jedermann zugänglich werden und in die Alltagskultur der Menschen einziehen. „Die Kunstwerke erhöhen auch die Identifikation der Beschäftigten mit den neuen Gebäuden“, sagte Trochowski. „Sie regen zum Nachdenken an.“

Gefunden werden die Künstler für die „Kunst am Bau“ über Wettbewerbe. Regionale Künstler sollen verstärkt durch einen offenen, beschränkten Wettbewerb zum Zuge kommen. Damit seien neben Brandenburger Künstlern auch Kunstschaffende aus Polen gemeint, erklärte die Ministerin. Derzeit laufen solche Wettbewerbe etwa für das Abraham-Geiger-Kolleg in der Orangerie am Potsdamer Neuen Palais und für den Neubau des Anwendungszentrums Fluiddynamik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU).

Dass solche Wettbewerbe erfolgreich sein können, zeigt nicht zuletzt das gerade erst erschienene Buch „Kunst und Campus“, das der Cottbuser Professor Jo Achermann vor kurzem vorgestellt hat und die Kunst am Bau auf dem Gelände der BTU Cottbus-Senftenberg dokumentiert.

Rund drei Millionen Euro hat das Land seit 1992 für Kunst am Bau ausgegeben. Dazu zählen neben den Rotkäppchenfiguren auf dem Campus der Uni Potsdam am Griebnitzsee freischwebende Kraniche an der Decke des Brandenburger Justizzentrums. Das Kunstwerk mit dem Titel „Höhere Instanzen“ soll für eine übergeordnete Moral stehen und als Appell an das eigene Gewissen verstanden werden, erklärte John vom BLB.

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