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Sondierung in Potsdam

SPD will Donnerstag auch die Gespräche mit den Linken fortsetzen

Anja Mayer (l), Landesvorsitzende der Brandenburger Linken, und Dietmar Woidke, SPD-Vorsitzender und Ministerpräsident in Brandenburg, beantworten nach den Sondierungsgesprächen die Fragen von Journalisten. FOTO: dpa / Soeren Stache

Potsdam. Auf dem Weg zu einer möglichen Dreier-Koalition in Brandenburg wird es am Donnerstag weitere Gespräche geben. Nach Beratungen mit der CDU und den Grünen wird die SPD auch weiter mit den Linken eine mögliche Rot-Rot-Grüne Regierungskoalition sondieren.

Im Potsdamer Sondierungspoker sind die Entscheidungen vorerst vertagt: Am Donnerstag wird es neben einem Gespräch von SPD, CDU und Grünen auch ein Gespräch zwischen SPD, Linker und Grünen geben. Das erklärten Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Landesvorsitzende der Linken, Anja Meyer, nach dem zweiten Gespräch zwischen SPD und Linker. Man sei sich in den großen Bereichen einig gewesen, müsse aber für einen Koalitionsvertrag noch einiges vertiefen, sagte Woidke. „Wir haben sehr offen miteinander gesprochen“, sagte auch Meyer. Sie habe nicht den Eindruck, dass die SPD die Linke nur benutze, um den Preis für eine Koalition mit der SPD nach oben zu treiben.

Keine Privatisierung öffentlichen Eigentums

Eine große Rolle habe etwa die Frage des Wohnens in Brandenburg gespielt, sagte Woidke. „Wir sind uns einig, dass wir keine Privatisierung öffentlichen Eigentums wollen und diskutieren über eine Landeswohnungsbaugesellschaft.“ Auch über das Thema innere Sicherheit habe man diskutiert. „Auch darüber haben wir sehr intensiv diskutiert“, sagte Woidke. „Es gibt für uns rote Linien, es gibt auch für die Linke rote Linien.“ Das gemeinsame Ziel sei es, dabei einen vernünftigen Kurs hinzubekomen. „Und ich glaube auch nach dem heutigen Gespräch, dass das möglich ist.“

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