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Partei will erneut den Ministerpräsidenten stellen

SPD Brandenburg: Im Blindflug ins Wahljahr

SPD-Generalsekretär Erik Stohn kündigte an, dass die Partei auch nach den Landtagswahlen den Ministerpräsidenten für Brandenburg stellen will. FOTO: picture alliance / dpa / Bernd Settnik

Potsdam. Partei will trotz schlechter Umfragewerte bei Landtagswahl den Ministerpräsidenten stellen.

Brandenburgs SPD will auch nach den Landtagswahlen am 1. September den Ministerpräsidenten stellen. Das kündigte Generalsekretär Erik Stohn am Donnerstag in Potsdam an.

Eine Selbstverständlichkeit ist das in Brandenburg mittlerweile nicht mehr: Die SPD, die das Land seit 1990 durchgehend regiert hat, lag bei der letzten Umfrage Anfang Januar nur noch bei 20 Prozent der Stimmen. Die Landtagswahlen 2014 hatte man noch mit 31,9 Prozent gewonnen, und im Jahr 2016 gab es eine Umfrage, die die Partei von Ministerpräsident Dietmar Woidke sogar noch bei 36 Prozent der Stimmen sah.

„Die Parteienlandschaft liegt enger beieinander“, sagte Stohn, der die Potsdamer Korrespondenten von Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen am Donnerstag in die Parteizentrale eingeladen hatte, um einen Ausblick auf die Wahlkampagne, die Kandidierenden und die Strategie der SPD für das Wahljahr zu geben. „Es wird eine stürmische Überfahrt“, sagte Stohn. Aufgabe der SPD sei es, deutlich zu machen, dass es am 1. September um Brandenburg gehe und eine Entscheidung für Brandenburg gefällt werde. „Wir müssen unser Kerngeschäft stärker in den Focus rücken“, sagte Stohn.

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