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Waldschäden in Millionenhöhe

Spuren von Orkantief „Friederike“ sind bis heute zu sehen

Vor allem im Elbe-Elster-Kreis, so wie hier an der L60, hinterließ der Orkan zahlreiche entwurzelte Bäume. FOTO: Jens Berger

Potsdam . Bäume stürzten um, Haushalte hatten kein Strom, der Bahnverkehr war unterbrochen: Ein Orkantief hat vor einem Jahr in Brandenburg gewütet. Die Schäden in den Wäldern sind oft immer noch zu sehen.

Ein Jahr nach dem Orkantief „Friederike“ sind die Spuren in den Wäldern Brandenburgs oft immer noch sichtbar. Die Aufforstung der betroffenen Gebiete dauert nach Angaben des Waldbesitzerverbands-Brandenburg an. „Wir hatten erhebliche Schäden“, sagte der Geschäftsführer der Vereinigung, Martin Hasselbach, am Donnerstag zur Deutschen Presse-Agentur. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg geht davon aus, dass bei den Stürmen im vergangen Jahr insgesamt 1,25 Millionen Festmeter Holz im Land beschädigt wurden.

Sowohl der Landesbetrieb als auch die Waldbesitzer betonen, dass sich die Auswirkungen der Stürme später mit den Dürreschäden überlagerten. Wie viel Hektar Wald dem Orkan zum Opfer fielen, sei deshalb kaum messbar. Und: Weil Setzlinge wegen der anhaltenden Trockenheit eingegangen wären, hätten viele Waldbesitzer noch nicht mit der Wiederaufforstung begonnen, so Hasselbach. „Mit dem Aufräumen der Schäden sind wir im großen Ganzen aber durch.“

„Friederike“ wütet in Brandenburg FOTO:
(dpa/bob)
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