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Viele Bäume sind bei dem Sturm nach Angaben des Waldbesitzerverbands nicht gebrochen, sondern gekippt. Wer die Schäden „früh und zügig aufbereiten“ konnte, habe das Holz deshalb ohne größere Einbußen vermarkten können, sagte Hasselbach. Der Landesbetrieb Forst nutzte die entstandenen Sturmschäden nach eigenen Angaben auch, um den Umweltschutz in Brandenburg voranzutreiben. Umgeworfene Bäume seien oft als Totholz für den Artenschutz am Waldboden liegen gelassen worden, sagte der Direktor des Landesbetriebs, Hubertus Kraut.

Beim Orkantief „Friederike“ waren im vergangenen Jahr vor allem in der Lausitz Bäume umgestürzt. Mehrere Menschen wurden verletzt, auf der Autobahn A13 (Berlin-Dresden) kam ein Lastwagenfahrer ums Leben, als sein unbeladenes Fahrzeug von einer Windböe erfasst wurde. Die Bahn hatte wegen Sturmschäden den Fernverkehr vorübergehend komplett eingestellt, in Brandenburg fielen auch Regionalbahnen aus. Tausende Haushalte waren zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten.

Orkan Friederike hinterlässt Spuren in der Lausitz FOTO: Diverse
(dpa/bob)
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