ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Vor dem Start des neuen Studienjahres

Studenten auf hektischer Quartiersuche

Ein Wohnheim des Studentenwerkes im Stadtzentrum von Cottbus – außerdem bieten etliche größere und kleinere Privatvermieter Wohnungen oder Zimmer in der Stadt an.   FOTO: Adelheid Floß

Potsdam/Berlin/Dresden. Bald beginnt an den Universitäten das Wintersemester. Im Vorfeld verzweifeln gerade die Neuen auf dem Wohnungsmarkt.

Die Wohnungssuche gestaltet sich zu Beginn des neuen Wintersemesters für Studenten an Brandenburgs Hochschulen ganz unterschiedlich. Während der Wohnungsmarkt beispielsweise in Frankfurt (Oder) als entspannt gilt, wird es in der Landeshauptstadt Potsdam immer schwieriger und teuerer, eine Bleibe zu finden. „Genug bezahlbaren Wohnraum gibt es für die Studierenden nicht“, sagt Josephine Kujau, Sprecherin des Studentenwerks Potsdam. Es bietet Zimmer und Wohnungen an den Hochschulstandorten Potsdam, Brandenburg/Havel und Wildau (Dahme-Spreewald) an.

Derzeit gibt es für die 2860 Wohn- und Bettplätze des Studentenwerks gut 3000 Bewerber. Vor fünf Jahren waren es laut der Sprecherin im selben Zeitraum nur halb so viele. Im vergangenen Wintersemester waren an Potsdams Hochschulen 25 521 Studenten eingeschrieben, in Brandenburg/Havel 2652 und in Wildau 3362. Im aktuellen Wintersemester rechne das Studentenwerk mit ähnlich vielen Studenten. „Wir können nur neun Prozent von ihnen mit einem Platz im Wohnheim versorgen“, sagt die Sprecherin. Alle anderen müssten auf dem freien Wohnungsmarkt suchen.

In Potsdam kann das besonders schwierig werden. „Der Wohnungsmarkt gilt wie in vielen anderen Städten als angespannt“, sagt Stadtsprecher Jan Brunzlow. Die Leerstandsquote betrage derzeit 1,5 Prozent und weniger. Grundsätzlich gebe es neben dem Studentenwerk in Potsdam aber auch zahlreiche private Investoren, die möblierte Apartments errichten und für Studenten vermarkten.

(dpa)
top