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Tochterkloster wird in Neuzelle gegründet

Schnappschüsse mit Mönchen in Neuzelle

Zisterziensermönch Pater Kilian Müller schaut in der katholischen Kirche des Klosters von Neuzelle in ein Buch mit Gebets-Texten.FOTO: dpa / Patrick Pleul

Neuzelle . Vor einem Jahr kamen mehrere Mönche einer österreichischen Abtei in den brandenburgischen Ort Neuzelle. Sie besiedelten eine frühere Klosteranlage wieder. Am Sonntag steht nun die Gründung des Tochterklosters – Priorat genannt – an. Sechs Mönche bilden die Gemeinschaft.

Das ist in Deutschland rar geworden: Mönche gründen eine neue Kloster-Niederlassung. Und das auch noch im Osten, wo der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung deutlich niedriger ist als in anderen Teilen des Landes.

Zisterziensermönche beim Gebet im Chorgestühl der katholischen Kirche des Klosters von Neuzelle.FOTO: dpa / Patrick Pleul

Einige Touristen sind auf der weitläufigen Anlage unterwegs. Reisende aus Bayern zum Beispiel. Sie haben schon davon gehört, dass hier wieder Mönche leben und sie finden das gut, wie sie sagen. Sie selbst wohnen auch in der Nähe eines Klosters. Eine Frau sagt über die Ordensleute in ihrer bayerischen Heimat: „Die backen gutes Brot.“

(dpa)
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