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Die ein Jahr später neugebildete rot-rot-grüne Koalition in Berlin vereinbarte unter anderem, den Kreis der Anspruchsberechtigten des Tickets S auf Wohngeldempfänger auszuweisen. Für junge Menschen bis 18 Jahre, die keinen Anspruch auf ein Schüler-/Azubi-Ticket, Ticket S oder Semesterticket haben sowie für Auszubildende sollte es einen vergünstigten Tarif geben.

Im März dieses Jahres unternahm Brandenburg einen zweiten Anlauf für eine länderübergreifende Regelung für Harz-IV-Empfänger und Einkommensschwache - doch auch dieser Versuch scheiterte. «Berlin macht seinen Sozialtarif für sich selbst, aber nicht länderübergreifend», so Streu. Zu den Gründen wollte sich der Ministeriumssprecher nicht äußern. «Ich kann nicht für Berlin sprechen, das müssen die selber erläutern.»

Doch bei den zuständigen Berliner Senatsverwaltungen brachten auch mehrmalige Anfragen keine Klarheit. Das Wirtschaftsressort nannte das Verkehrsressort zuständig. Dort befasse sich die Arbeitsgruppe Tarife mit dem Thema. Die Senatsverwaltung für Verkehr wiederum verwies auf das für die Berliner Betriebe zuständige Wirftschaftsressort. Auch dort wurde auf die AG Tarife verwiesen. «Die Abstimmung der Tarife im Nahverkehr mit Brandenburg ist dabei ein ständiges Thema dieser AG», hieß es.

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