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Nach dem Angriff auf den Frosch-Club in der Oderstadt

Zur Attacke auf Frankfurter Club ermittelt nun eine Soko

Die Oderstadt steht weiter im Fokus. FOTO: Patrick Pleul

Frankfurt (Oder). OB Wilke will Abschiebung von etwa 20 polizeibekannten Syrern prüfen. Innenministerium sichert Hilfe zu.

(dpa/bl) Nach der gewaltsamen Auseinandersetzung in einem Club in Frankfurt (Oder) mit zwei Verletzten ermittelt eine Sonderkommission der Polizei. Einer der beiden verdächtigen Haupttäter sitze in Untersuchungshaft – allerdings wegen eines früheren Delikts, bestätigte am Montag noch einmal der Sprecher der Staatsanwalt Frankfurt (Oder), Ulrich Scherding. Auch gegen einen zweiten Tatverdächtigen werde ermittelt.

Nach Scherdings Darstellung war die Auseinandersetzung vor gut einer Woche schwerwiegender als zunächst angenommen. Danach kam es in dem Club zunächst zwischen den beiden Hauptverdächtigen, zwei syrischen Flüchtlingen, und einem deutschen Gast zum Streit. Die beiden Männer hätten nach Zeugenaussagen gerufen „Wir bringen euch um!“ und telefonisch Verstärkung geholt.

In der Folge habe eine zehn- bis 15-köpfige Gruppe den Club und die Gäste mit Eisenstangen, Messern und Steinen attackiert. Dabei sei laut Zeugen auch „„Allahu Akbar“ (Allah ist groß) gerufen worden, sagte der Behördensprecher. Ein Passant erlitt demnach eine Schnittwunde, ein weiterer wurde von einem Stein getroffen.

(dpa/bl)
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