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Neu auf der Leinwand

Die Göttliche – „Maria by Callas“

Maria Callas mit Aristoteles Onassis in einer Szene des Dokumentarfilms „Maria by Callas“. FOTO: dpa / Prokino

Berlin. Maria Callas hat die Höhen und Tiefen des Ruhms wie kaum jemand anderes erlebt. Ein berührender Dokumentarfilm lässt die vor gut 40 Jahren gestorbene „Primadonna Assoluta“ nun selbst zu Wort kommen.

Am Anfang steht das blassgraue Fernsehbild einer alterslos wirkenden Frau von großer Schönheit.

Ihre Haare trägt sie zu einem langen Zopf gebunden. Ihre Stimme ist warm und dunkel. Zu sehen ist Maria Callas, Ausnahmesängerin, „Primadonna Assoluta“, im Alter von etwa 47 Jahren.

Fast am Ende ihrer beispiellosen Karriere gab die legendäre Opernsängerin 1970 dem britischen Star-Journalisten David Frost ein TV-Interview. In dem nie veröffentlichten Gespräch gibt Callas, die 1977 im Alter von nur 53 Jahren in Paris starb, einen schonungslosen Blick in ihre zerrissene Seele. „Ich trage zwei Personen in mir“, sagt sie. „Ich möchte Maria sein. Aber da ist auch die Callas, der ich gerecht werden muss. Denn Callas war einst Maria.“

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