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Interview mit Heiner Kondschak

„Zwischen Mikrokosmos und Sternenhimmel“

Heiner Kondschak (M.) wird mit den Musikern Mona Maria Weiblen und Christian Dähn seine Gundermann-Faszination im Senftenberger Theater auf die Bühne bringen. FOTO: Buschfunk

Der Tübinger Musiker ist fasziniert von Gundermanns Texten. Am 17. April interpretiert er sie in der Neuen Bühne Senftenberg.

„Wo nachts im Wald die Steine schrein“ heißt das Gundermann-Programm, mit dem der Tübinger Theatermann Heiner Kondschak am 17. April 2019 in der Neuen Bühne Senftenberg gastiert. Im RUNDSCHAU-Gespräch erzählt er, was ihn als gebürtigem Niedersachsen so am Lausitzer Liedermacher und Songpoeten fasziniert.

Sie kommen mit dem Programm, das Sie seit Ende März durch ganz Deutschland führt, nun ins Gundermann-Land. Ist das eine besondere Herausforderung?

Kondschak Ich glaube, inzwischen sind die Lieder von Gundermann und damit die Fans in ganz Deutschland zu finden. Sie haben eine so unheimliche Kraft, dass sie weit über die Lausitz hinaus faszinieren. Natürlich weiß ich, dass die Menschen hier eine besondere Beziehung zu ihm haben. Ich habe seine Lieder bereits 2001 in Hoyerswerda gespielt. Das saß seine Tochter Linda in der ersten Reihe, damals noch ein Kind. Und da kommt im Linda-Text dann „Vielleicht kannst du mein Lotse sein, halt mich an deiner Hand“. Ich habe es damals nicht gewagt, sie anzuschauen. Später hat sie mir erzählt, dass sie darauf gewartet hat.

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