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Neu auf der Leinwand

Wenn der Segeltörn zum Horror-Trip wird

Als Tami (Shailene Woddley) aufwacht, ist sie allein. Knietief steht das Wasser in der Kabine des Segelboots. Um sie herum knarzt, gurgelt und splittert es. Jedes noch so kleine Geräusch könnte Schlimmes bedeuten... Und wo ist Richard (Sam Claflin)? FOTO: dpa / -

Berlin. „Die Farbe des Horizonts“: Bildgewaltig und mit viel Dynamik inszenierter Überlebenskampf auf dem Pazifik.

  Als Tami aufwacht, ist sie allein. Knietief steht das Wasser in der Kabine des Segelboots. Um sie herum knarzt, gurgelt und splittert es. Jedes noch so kleine Geräusch könnte Schlimmes bedeuten – ein Hurrikan hat Tami und ihren Verlobten mitten auf dem Pazifik erwischt. Stark beschädigt treibt das Boot nun Tausende Kilometer vom Festland entfernt. Für das Paar beginnt ein fast aussichtsloser Überlebenskampf.

Mensch gegen Natur: Dieses Motiv setzt der isländische Regisseur Baltasar Kormákur nicht zum ersten Mal in Szene – nun mit dem Drama „Die Farbe des Horizonts“, das im Original den deutlich griffigeren Titel „Adrift“ (deutsch: Treibend) trägt. Nach seinem Bergsteiger-Epos „Everest“ (2015) setzt der Filmemacher seine Protagonisten diesmal aber nicht im eisigen Himalaya, sondern auf dem schier endlosen Ozean aus.

Rückblende: Tami Oldham (Shailene Woodley) ist gerade mal 24 Jahre alt, als sie auf Tahiti den etwas älteren Segler Richard Sharp (Sam Claflin) kennenlernt. Ein beeindruckender Kerl, der schon einige Abenteuer hinter sich hat. Tami hingegen treibt planlos herum, hangelt sich von Job zu Job und von Insel zu Insel.

(dpa)
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