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Interview mit Knut Elstermann

Die Soße zum Filmgenuss

Knut Elstermann, geboren 1960 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete bei DDR-Medien. Heute ist er als freier Autor, Moderator und Filmkritiker für den MDR und den RBB im Hörfunk und Fernsehen tätig. Bei radioeins moderiert er jeden Samstag das Kinomagazin „12 Uhr mittags.“ FOTO: Jochen Saupe

Der Kritiker moderiert „Mischen Possible 2.0“ am Staatstheater.

Cottbus Am Samstag und Sonntag verwandelt sich das Große Haus des Staatstheaters Cottbus mit „Mischen Possible 2.0“ wieder in ein Kino ohne Leinwand. Mit dabei: Filmkritiker Knut Elstermann. Im RUNDSCHAU-Gespräch verrät er seine ganz besonderen Vorlieben.

Knut Elstermann, Sie moderieren zum ersten Mal den Filmmusik­abend im Staatstheater. Wie kam es dazu?

Elstermann Die Initiative zu der Filmmusikreihe stammt ja aus dem Orchester. Und da kam dann nun auch die Idee auf: Die schönen Filmmusiken sollten von jemandem kommentiert werden, der sich für Kino interessiert. Ich bin schon mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg viel getourt. Das hat sich offenbar herumgesprochen. Ich sehe meine Aufgabe darin, die Musik einzuordnen, die Geschichte dahinter zu erzählen, also vielleicht ein zusätzliches Element in den Abend einzubringen. Das Philharmonische Orchester und das Haus sind mir als Zuschauer vertraut. Ich liebe das schönste Theater Brandenburgs sehr. Dass ich nun bei den Proben dabei bin und das Konzert moderiere, ist neu, aber überaus reizvoll.

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