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Ludwig-Leichhardt-Konferenz

Australiens Nationalheld ist Lausitzer

Der Cottbuser Filmemacher Donald Saischowa ist auf den Spuren des Niederlausitzer Australienforschers Ludwig Leichhardt nach Australien gereist. In einer 3D-Multivisionsschau präsentiert er Motive, die er „Down Under“ und in Leichhardts Heimat eingefangen hat. FOTO: Donald Saischowa

Goyatz. Filmemacher Donald Saischowa lässt in einer 3D-Multivisionsschau das Leben von Naturforscher Ludwig Leichhardt lebendig werden. Erstmals gezeigt wird die Schau zum 205. Geburtstag des Forschers bei der 13. Leichhardt-Konferenz in Goyatz.

Wer sich mit Ludwig Leichhardt beschäftigt, für den kann das schnell zur Passion werden. Das Schicksal des 1813 in Sabrodt (Ortsteil von Trebatsch, heute Tauche) geborenen preußischen Geografen und Australien-Entdeckers ist Zeitgeschichte und hat durch den frühen, ungeklärten Tod im Outback Potenzial zur Legendenbildung.

Aus Anlass seines 205. Geburtstags findet am 10. Oktober die 13. Leichhardt-Konferenz in Goyatz statt und Donald Saischowas 3D-Multivisionsschau „Lost in Qutback – Australiens Nationalheld aus der Niederlausitz“ wird Premiere haben. Ziel dieses Projekts ist es nicht, an der Mystifizierung einer historischen Figur zu arbeiten. „Es geht um den Brückenschlag von Kontinenten und Epochen am Beispiel von Ludwig Leichhardt“, sagt Donald Saischowa.

Und dieser Brückenschlag gelingt dank sensibler Fotos, die der Kameramann und Autor in Australien wie im Spreewald, am Schwielochsee und in Cottbus aufgenommen und in Beziehung zueinander gesetzt hat. Die 3D-Präsentation beginnt auf dem fünften Kontinent, um dann im Wechsel beide Regionen als extreme Lebensräume zu zeigen, die durchaus Parallelen haben. Die Landschaften sind schön und menschenfeindlich, faszinierend und gefährlich.

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