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Immer wieder aufkommender Szenenapplaus zeigte, dass das Konzept der kreativen Köpfe der Show aufging: „Michael Jackson ist eine Legende, die uns alle geprägt hat. Er war Perfektionist und sein komplettes Auftreten durchdacht. Wir würden es uns niemals anmaßen; bestimmte Charakteristika zu ändern“, sagte Show Director Andreana Clemenz („Afrika! Afrika!“) vor der Show.

Glitzer-Handschuh, Hut undMoon-Walk wurden vom Publikum frenetisch gefeiert. Dass MJ-Darsteller Dantanio Goodman dem Star tatsächlich zum Verwechseln ähnlich ist, hielt die Illusion, der echte Michael Jackson wäre auferstanden, aufrecht. Zusammen mit der starken fünfköpfigen Live-Band und den guten Tänzern wirkte es, als wäre man auf einem Konzert der Legende.

Und das war es auch: ein Konzert und kein Musical. Alle Tophits, wie „Billie Jean“, „Thriller“, „Black or White“ und natürlich „Beat It“ wurden zwar gespielt. Eine Handlung fehlte aber beinahe gänzlich. Daran konnten auch die wenigen Textpassagen von Chamelle Moser alias Diana Ross nichts ändern. Ihre Motivations-Ansprachen an Michael wirkten aufgesetzt und voller Pathos.

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