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Pückler, Fontane, Rechn

Simone Neuhäuser und Gert Streidt präsentieren die Neuanschaffung: das Porträt von Karl August Fürst von Hardenberg, Pücklers Schwiegervater. FOTO: LR / Silke Halpick

Cottbus. Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz will Besucher mit großen Namen anlocken.

Drei große Namen bestimmen das diesjährige Veranstaltungsprogramm im Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz: Hermann Fürst Pückler, Theodor Fontane und Günther Rechn. Mit Kultur will Stiftungsdirektor Gert Streidt die Stadt Cottbus aus den Negativschlagzeilen herausholen, wie er auf der Jahrespressekonferenz ankündigt. Potenzial sieht er beim Fürsten selbst, der für Weltoffenheit steht und erster Ehrenbürger von Cottbus war.

Pückler bekommt im Mai seine erste eigene Dauerausstellung. „Ein Novum“, wie Simone Neuhäuser sagt. In elf Räumen des Haupt- und Obergeschosses soll der Mensch hinter dem Standesherrn, Gartenkünstler und Schriftsteller in den Mittelpunkt rücken. „Viele kennen seinen Namen ja nur noch vom Speiseeis“, bedauert sie. Wie Pückler gelebt hat und seine Gäste empfing, soll gezeigt werden. „Geöffnet wird auch die Silberkammer“, kündigt Neuhäuser an. Deren Inhalt zeigte den Gästen Rang und Stand des Hausherrn.

Ins Schloss kehrt nun auch Pücklers Schwiegervater zurück: Karl August Fürst von Hardenberg. Die Stiftung hat ein Porträt von ihm erworben. Das Original hängt im Waterloo-Chamber in Windsor Castle in London und wurde 1818 von Thomas Lawrence, dem bekanntesten britischen Porträtmaler seiner Zeit gemalt. Vermutlich erschuf einer seiner Schüler die Hardenberg-Kopie. Pückler hätte das Porträt mit Sicherheit auch gern gehabt, vermutet Neuhäuser.

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