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Interview mit Roland Jankowsky

Wenn Overbeck in Senftenberg ermittelt

Morgen wird die 60. Folge der ZDF-Krimiserie „Wilsberg“ ausgestrahlt. Kriminell geht es auch in Senftenberg zu, wenn Overbeck-Darsteller Roland Jankowsky zur Lesung kommt. FOTO: Jürgen Schädel

Senftenberg. Der aus „Wilsberg“ bekannte Schauspieler liest Krimis in der Neuen Bühne. Er verspricht: Dabei kann auch gelacht werden.

Wenn am Sonnabend die 60. Folge der ZDF-Krimiserie „Wilsberg“ über den Bildschirm flimmert, lässt Overbeck garantiert wieder kein Fettnäpfchen aus. Der schräge Kommissar mit Sonnenbrille ist längst zur Kultfigur der Serie geworden. Ihn mag das Publikum und auch seinen Darsteller Roland Jankowsky. Der kommt am 7. Oktober zum ersten Mal ins Senftenberger Theater – mit einer Krimilesung.

Seit 20 Jahren spielen Sie den Overbeck. Wie sehen Sie ihn?

Jankowsky Kommissar Overbeck ist der Assistent von Hauptkommissarin Springer, gespielt von Rita Russek. Er hält sich selbst wohl für den Mann der Tat und vergaloppiert sich bei den Ermittlungen öfter mal, weil er etwas großspurig ist und sich selbst überschätzt. Aber er trägt sein Herz auf der Zunge. Dabei merkt er leider immer zu spät, dass er schon wieder im Fettnäpfchen steht. Ich denke, es ist vielleicht dieses Unperfekte, diese schräge Figur mit ihren Schwächen, die sie beim Publikum auch so beliebt macht. Solche Leute kennt man halt – oder findet sich gar selbst wieder.

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