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Museum in Weimar eröffnet

Wie ein Brennglas – das neue Bauhaus-Museum in Weimar

Möbel von Mies van der Rohe: ein Muss für Bauhaus-Fans und Besucher des neuen Museums in Weimar. FOTO: dpa / Candy Welz

Weimar. Auch in ihrer Geburtsstadt war die berühmte Gestaltungsschule nicht lange zu Hause. Jetzt gibt es dort den Raum für die widersprüchliche Moderne.

Auf den ersten Blick mag es in der Klassikstadt von Goethe und Schiller fehl am Platz wirken: das neue Bauhaus-Museum, ein riesiger grauer Betonkubus, durchzogen von horizontalen Lichtstreifen. Aber die Bezüge zum heute vor allem mit schlichter, klarer Architektur und reduziertem Design verbundenen Bauhaus sind deutlich zu sehen.

Sie habe ein Haus schaffen wollen, das sich schon als Museum verstehe, sagt die Berliner Architektin des Hauses, Heike Hanada. „Aber ich wollte die freien und experimentellen Impulse des Bauhauses aufgreifen.“ Sie sieht Bezüge zu Fabrik- und Industriehallen.

Vor 100 Jahren gründete der Architekt Walter Gropius das Staatliche Bauhaus in Weimar. Dort nahmen die Ideen und Entwürfe der Gestaltungsschule erstmals Gestalt an. Noch heute gibt es dort die Bauhaus-Uni.

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