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Leitartikel

Die Falschen und das Richtige

Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine als Herz und Hirn einer neuen linken Sammlungsbewegung, als große Vereiniger der Unterjochten. Das ist, mit Verlaub, ein Lacher. Sahra Wagenknecht kann nicht einmal mit der Links-Parteichefin Katja Kipping die Uhrzeit austauschen, ohne dass das sofort zum Streit führt.

Geschweige denn mit Grünen oder Sozialdemokraten kooperieren. Und Oskar Lafontaine treiben bis heute Rachegedanken gegen die SPD an.

Daraus kann nichts Verbindendes werden, weil die trennende Absicht durch alles hindurchscheint. Es geht vor allem gegen die SPD und immer noch gegen die Agenda-Politik des letzten Jahrzehnts. Dass ein paar Sozialdemokraten, die schon immer gegen die Politik der eigenen Partei waren, da mitmachen, mildert dieses Urteil nicht.

Zwar gäbe es für eine soziale Sammlungsbewegung Anlass genug. Vor allem den, dass die Menschen, die ein objektives Interesse an einer sozialeren Politik haben müssten, sich inzwischen von der Politik ganz abgewendet haben oder aber rechts wählen. Wodurch ihre Interessen noch mehr untergehen. Das neoliberale Mantra ist unter Merkel und den Großen Koalitionen vom Mantra des Pragmatismus abgelöst worden. Nicht von dem langfristiger sozialer Balance und Gerechtigkeit.

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