ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
TV-Ausstrahlung

ARD vertraut auf Lausitzer Wolfsland-Krimis

Götz Schubert und Yvonne Catterfeld sind die Gesichter der Wolfsland-Krimis.FOTO: C MOLINA FILM

Görlitz. Mit den Wolfsland-Krimis aus Görlitz hat sich die Lausitz offenbar einen Namen gemacht. Nach guten Quoten der ersten Teile, setzt die ARD heute auf eine Wiederholung im Quotenkampf gegen den Fußball. Teil fünf ist schon in Vorbereitung.

Götz Schubert und Yvonne Catterfeld, dazu Görlitz und ein etwas düsteres, mystisches Lausitzbild – mit diesen Komponenten hat sich Wolfsland offenbar einen Namen gemacht bei den Programmverantwortlichen der ARD. 2015 hatten die Dreharbeiten als Experiment begonnen. Rasch wurde ein zweiter Teil nachgelegt. Beide zusammen liefen Ende 2016 in der Reihe der ARD-Donnerstagskrimis – und das so erfolgreich, dass der MDR inzwischen zwei weitere Teile nachlegen durfte. Beide brachten in diesem Frühsommer ebenfalls solide TV-Quoten ein.

Im Mai und Juni wurde deshalb eine weitere Folge gedreht, Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

Die Reihe hat sich also ein Standing bei den Programmverantwortlichen der ARD erarbeitet. Das zeigt sich auch heute Abend. Im Wettbewerb mit dem Länderspiel der deutschen Fußballer im ZDF setzen die Macher im Ersten gewöhnlich auf Wiederholung mit solider Quote, also Filme, die zwar nicht neu sind, aber dennoch einen hohe Zuschauerzahl – alle Nicht-Fußball-Fans – ansprechen können. Dass das dem Görlitz-Krimi zugetraut wird, darf als Vertrauensbeweis aufgefasst werden.

Was Sie in „Wolfsland – Tief im Wald“ erwartet, können Sie hier in unserer Rezension nachlesen.

Eine Reportage vom Roten Teppich der Filmpremiere Ende Mai finden Sie hier.

top