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Feuerkatastrophe

Brände wüten weiter in Teilen Kaliforniens

Ein Flugzeug lässt Löschmittel über einem Waldbrand in den Bergen nahe der Malibu Canyon Road ab.FOTO: dpa / Richard Vogel

Los Angeles. Viele Promi-Villen werden ein Raub der Flammen. Mehr als 8000 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Gewaltige Brände im Norden und Süden Kaliforniens haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald vernichtet und Tausende Häuser zerstört. Nach Angaben der Feuerwehr mussten rund 250 000 Menschen vor den Flammen fliehen. Im Ort Paradise nördlich von Sacramento kamen laut der Polizei 29 Menschen ums Leben.

In Paradise, wo das „Camp“-Fire seit Donnerstag mehr als 6000 Häuser zerstörte, werden weiterhin viele Menschen vermisst. Die Behörden sprachen am Sonntag von 228 Personen. Vermutlich stehen aber auch Personen auf der Vermisstenliste, die sich bereits in Sicherheit bringen konnten. Chaotische Verhältnisse mit abgesperrten Straßen und ohne Telefonnetz erschwerten die Suche nach Angehörigen. Nach Angaben der Einsatzkräfte war das „Camp“-Feuer erst zu rund 25 Prozent eingedämmt. Mehr als 8000 Feuerwehrleute kämpften weiter gegen drei große Brände im US-Westküstenstaat.

Mit der Rückkehr der heftigen Santa-Ana-Winde blieb die Lage in Südkalifornien angespannt. Für den Promi-Ort Malibu und umliegende Gebiete waren Evakuierungsbefehle weiter in Kraft. Das „Woolsey“-Feuer habe dort Dutzende Häuser vernichtet, hieß es.

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