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Jetzt wird Meeres-Müll eingesammelt

Der Plastikfänger legt ab

Vor der Skyline von San Francisco ist „The Ocean Cleanup“ auf dem Weg in den Pazifischen Ozean. FOTO: dpa / Barbara Munker

San Francisco. Niederländer will mit „The Ocean Cleanup“ die Meere von Müll befreien.

Im Schneckentempo zieht eine riesige schwarze Kunststoffröhre mit der Aufschrift „System 001“ durch die Bucht von San Francisco. Die 600 Meter lange überdimensionale „Schwimmnudel“ hält am Samstag im Schlepptau eines Schiffes Kurs auf den größten Müllteppich der Welt, zwischen der Kalifornien und Hawaii. Der Große Pazifische Müllwirbel – der Great Pacific Garbage Patch – gehört zu den fünf größten Strömungswirbeln weltweit, an denen sich gigantische Mengen Plastikabfall sammeln. 

An diesem „historischen Tag“, wie der Niederländer Boyan Slat den Startschuss für sein Projekt „The Ocean Cleanup“ nennt, strahlt die Sonne über San Francisco. Segelboote und Kajaks eskortieren den Schwimmkörper, Schaulustige winken von der Golden Gate Brücke. „Es sieht magisch aus“, freut sich Slat, der mit Reportern aus aller Welt den Stapellauf von einem Begleitboot verfolgt. „Es ist unsere Mission, die Weltmeere von Plastik zu befreien“, erklärt der 24-Jährige.

Die Idee für einen Clean-up kam Boyan Slat bereits als 16-Jähriger beim Tauchen im Mittelmeer. FOTO: dpa / Barbara Munker
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